Forex Falle

Darum sollten Neulinge keine Devisen handeln

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Trader das erste Mal mit Aktien oder mit Währungspaaren in ihrem Leben in Kontakt kamen. Diese beiden Vermögenswerte werden sehr häufig in den Medien genannt und sind sehr einfach zu verstehen und nicht so abstrakt, wie zum Beispiel der Wert der Indices oder von bestimmten Rohstoffen, zu mal es schwer fällt sich 100 Kilogramm Kakao vorzustellen.

Demnach ist es wahrscheinlich, dass Trader auch zunächst Währungspaare oder Aktien handeln möchten. Bei Aktien sollte es normalerweise keine großen Probleme geben. Sie sind relativ stabil und eignen sich darum auch für Neulinge. Wobei hier natürlich keine Garantie gegeben werden kann, wie die VW Aktie derzeit unter Beweis stellt. Denn im seitdem die Abgasaffäre in den USA bekannt wurde, ist der Kurs enorm gesunken und viele Anleger werden ihr Geld verloren haben. Auch die Telekom Aktie ist so ein Beispiel. Wurde sie zur Zeit ihrer Einführung als Volksaktie deklariert hat sie schnell den Unmut der Anleger auf sich gezogen. Auch die BVB Aktie sank rapide und konnte sich erst lange Zeit nach dem Kursrutsch rehabilitieren. Nichtsdestotrotz sind solche Kurseinbrüche Ausnahmen, was keine Ausnahme ist, ist die Beweglichkeit von Devisen.

Nicht umsonst wird davon gesprochen, dass der Markt der Devisen volatil oder beweglich ist. Wenn ein Kurs heute sehr niedrig erscheint, kann es sein, dass er am nächsten Tag in die Höhe schnellt und vice versa. Trader müssen dabei also sehr schnell sein. Diese Beweglichkeit fordert von Tradern aber noch etwas anderes. Sie müssen nicht nur stets über die Entwicklungen informiert sein und Schnelligkeit beweisen, sie müssen auch ein gewisses Nervenkostüm mitbringen. Denn der Handel mit Devisen ist nichts für schwache Nerven.

Dass es bei Devisen schnell zu Veränderungen kommen kann, beweist die EZB derzeit sehr gut. Beinah täglich werden neue Meldungen lanciert, in der Entscheidungen der EZB dargestellt oder kommentiert werden, beziehungsweise Prognosen aufgestellt werden, die zukünftige Entscheidungen behandeln. Mit anderen Worten brauchen Euro Händler derzeit viel Aufmerksamkeit und starke Nerven und es sieht nicht so aus, als würde es in Zukunft ruhiger werden.

Devisen sollten nur von erfahrenen Händlern gehandelt werden, die sich auch tatsächlich mit diesem speziellen Handel auskennen. Denn es kann schnell zu hohen Verlusten kommen, wenn Trader hier unbedacht sind. Diese sollten natürlich unter allen Umständen vermieden werden und deshalb ist es entweder ratsam ein Demokonto zu nehmen und darüber den Devisen Handel auszuprobieren oder sich erst daran zu wagen, wenn  Trader viele Erfahrungen sammeln konnten, zum Beispiel durch binäre Optionen.